Königsgräber

Königsgräber

Über dem Zentrum von Petra erheben sich majestätisch die sogenannten "Königsgräber", eine Reihe von Mausoleen mit imposanten Fassaden, die aus dem Westhang des Jabal al-Hubta Felsmassivs gehauen worden sind.

In der Mitte steht die riesige Grabanlage eines bedeutenden Königs, möglicherweise Aretas IV., dessen Regentschaft in den ersten vier Dekaden nach der Zeitenwende als eine Blütezeit des nabatäischen Königreichs gilt. Wegen der großen Urne auf der Spitze des Giebels wurde es Urnengrab genannt. Einzigartig in Petra sind die drei Begräbnisnischen hoch oben in der Fassade und der weite Vorhof, ursprünglich mit Kolonnaden auf beiden Seiten, von denen nur die nördliche erhalten geblieben ist. Als die Grabstätte in byzantinischer Zeit in eine Kirche umgewandelt wurde, sind der gewaltige Vorbau mit Tonnengewölben sowie im Innenraum eine zentrale Apsis und zwei kleinere Apsiden hinzugefügt worden.

Trotz der starken Verwitterung des Korinthischen Grabes, kann man dort noch die mit floralen Verzierungen geschmückten nabatäischen "Hörnerkapitelle" erkennen (früher fälschlicherweise für "korinthische" Kapitelle gehalten).

Das Palastgrab ist das größte in der gesamten Reihe und nicht zu übersehen. Doch obwohl das Seidengrab auf den ersten Blick nicht so spektakulär erscheinen mag, zieht einen dessen mit bunten Farbstreifen gemusterte Felsfassade wohl eher in den Bann.


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