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Salta

Salta - Fototouren und Informationen

Die Stadt Salta

Salta, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, gab sich den Beinamen "La Linda" (die Schöne). Auch wenn die meisten Straßen der Großstadt mit ihren weit über 600.000 Einwohnern eher durch neuere Häuser geprägt sind, ist im Zentrum mit den zahlreichen alten Gebäuden, Kirchen, Plätzen und Parks noch viel vom historischen Flair erhalten geblieben. Einen schönen Blick auf die ca. 1185 m hoch gelegene Stadt im Valle de Lerma östlich der Andenkette hat man vom San Bernardo (1464 m), zu dem eine Seilbahn hinaufführt.

Dank nicht allzu heißer Sommer und milder Winter herrscht fast das ganze Jahr über ein angenehmes Klima. Auch deswegen ist Salta ein beliebtes Ziel des nationalen und internationalen Tourismus und ein hervorragender Ausgangspunkt für Rundreisen durch den Nordwesten Argentiniens. Die Entfernung von Buenos Aires beträgt auf dem Landweg ca. 1.600 km, der Flug dauert etwas mehr als 2 Stunden. Als beste Reisezeit gilt Mitte Januar bis April und Ende September bis Dezember.

Einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten befinden sich an der zentralen Plaza 9 de Julio. Das Cabildo wurde in der Kolonialzeit als lokaler Regierungssitz erbaut und beherbergt heute das Museo Histórico del Norte. Das Museo de Arqueología de Alta Montaña (Museum der Hochgebirgsarchäologie) wurde 2004 für die am Gipfel des Llullaillaco (6739 m) gefundenen Mumien von drei geopferten Kindern und die dazugehörigen Grabbeigaben aus der Inkazeit eröffnet (siehe die spezielle Präsentation). Weitere sehenswerte Orte finden Sie in unserer informativen Fototour.

Zur Geschichte von Salta

Nach ihrem Sieg über die Inka stießen die spanischen Eroberer um die Mitte des 16. Jahrhunderts in den Nordwesten heutigen Argentinien vor, der etwa 50 Jahre lang zum Inka-Imperium gehört hatte. Die dort beheimateten Volksgruppen leisteten den Spaniern noch lange Widerstand, so in den Guerras Calchaquíes zwischen 1560 und 1667.

Am 16. April 1582 gründete Hernando de Lerma im Auftrag der spanischen Krone San Felipe de Lerma en el Valle de Salta. Es ist eine von mehreren neuen Siedlungen in einer Region, die wegen der Transportrouten und Kommunikation zwischen Peru, dem reichen Potosí (heute Bolivien) und dem Río de la Plata für die Spanier eine strategische Bedeutung hatte. Nachdem Hernando de Lerma in Ungnade gefallen war, löschte man seinen Namen aus dem der Stadt, die nur noch San Felipe el Real oder Ciudad de Salta genannt wurde. Das Wort Salta stammt von den Ureinwohnern, existierte also schon vorher.

Salta gehörte zunächst zum Vizekönigreich Peru und ab 1776 zum neu gegründeten Vizekönigreich Río de la Plata. Als die spanische Krone 1783 die Provinz Salta del Tucumán schuf, wurde Salta deren Hauptstadt.

Mit der Mai-Revolution 1810 in Buenos Aires begann der jahrelange Kampf um die Unabhängigkeit von Spanien. Der Stadtrat von Salta schloss sich schon bald der ersten unabhängigen Regierung Argentiniens an (Primera Junta de Gobierno). Nach der Niederlage der Patrioten in der Schlacht von Sipe Sipe 1811 wurden die Stadt und ihre Umgebung zu einem Zentrum des Abwehrkrieges gegen die von Peru aus vorrückenden Royalisten. Legendär sind die Guerrillakämpfe der Gauchos unter Führung ihres Generals Martín Miguel de Güemes aus Salta. 1813 besiegte das Ejército del Norte unter dem Kommando von General Manuel Belgrano die royalistische Armee in Salta.

Nach dem argentinischen Unabhängigkeitskrieg war die Stadt wirtschaftlich ruiniert. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann mit der Ansiedlung zahlreicher spanischer, deutscher, italienischer, libanesischer und syrischer Einwanderer sowie dem Bau einer Eisenbahnlinie ein Aufschwung der Wirtschaft.

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Lage, Anreise:

Salta
Hauptstadt der gleichnamigen Provinz.
Entfernung von Buenos Aires auf dem Landweg etwa 1600 km. Der Flug von dort dauert etwas mehr als 2 Stunden.
Lage auf der Karte


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