Friedrichswerdersche Kirche

Erbaut 1824 bis 1831 von Karl Friedrich Schinkel, dem großen preußischen Baumeister. Das Gebäude befindet sich am Werderschen Markt.

Die ehemalige Kirche wurde in den 1980er Jahren der Nationalgalerie zur musealen Nutzung überlassen. 1987, nach Restaurierung, wurden hier Skulpturen der Berliner Bildhauerschule des 19. Jahrhunderts ausgestellt. Die berühmte Prinzessinnengruppe von Johann Gottfried Schadow bildet den Mittelpunkt der Präsentation. Standbilder von Johann Joachim Winckelmann, Daniel Rauch, Gottfried von Schadow und Antikenrepliken von Emil Wolff werden ergänzt durch Porträts der Goethezeit.

Die aufklärerischen Tugenden, gegenseitiges Geltenlassen, Anerkennen und Beflügeln, bildeten im Umkreis von Schinkels Zeitgenossen, Karl August von Hardenberg, Friedrich Tieck, Peter Lenné und Wilhelm von Humboldt, einen Grundkonsens. Dieser Geist spiegelt sich auch heute noch im musealen Bauwerk. Diesem Geist der Goethezeit wird durch die Auswahl und Inszenierung der Skulpturen entsprochen.

 

© Foto: Haupt & Binder

Yinka Shonibare MBE

The Scramble for Africa, 2003; Colonel Tarleton & Mrs. Oswald Shooting, 2007. Installationen in der Friedrichswerderschen Kirche.

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