Biennale Jogja XI / Equator # 1

Fokus der Biennale Yogyakarta 2011: Schattenlinien - Indonesien trifft Indien. Informationen und Fototour.
Dez 2011

Biennale Jogja XI / Equator # 1 ist die erste Edition einer Reihe von fünf internationalen Biennalen, die in Yogyakarta, Indonesien, stattfinden sollen. Der geographische Bezugspunkt sind in der Nähe des Äquators gelegene Länder, wobei die kulturellen Beziehungen Indonesiens zu den beteiligten Partnerländern deutlich werden sollen. In Shadow Lines (Schattenlinien), dem ersten Teil, sind vierzig Künstlerinnen, Künstler und Gruppen aus Indonesien und Indien in einer gemeinsamen Ausstellung vertreten. Sie ist vom 26. November 2011 bis zum 8. Januar 2012 zu sehen.

Shadow Lines suggeriert imaginäre Linien, durch die Menschen zusammengebracht oder voneinander getrennt werden. Der Titel bezieht sich auch auf geopolitische Grenzen und die Schaffung moderner Staaten in Südasien. Die von Alia Swastika (Indonesien) und Suman Gopinath (Indien) kuratierte Biennale mit ihrem Rahmenthema "Religiösität, Spiritualität und Glaube" soll zeigen, wie sich Künstler aus den beiden Ländern mit ihren durch persönliche Erfahrungen und politische Strukturen geprägten Lebensbedingungen auseinandersetzen.

Zu den Teilnehmer/innen gehören:
Atul Dodiya, Archana Hande, Anita Dube, Amar Kanwar, N S Harsha, Prabhavati Meppayil, Sreshta Rit Premnath, Pushpamala N, Riyaz Komu, KP Reji, Sheela Gowda, Shilpa Gupta, Sheba Chhachhi, Sakshi Gupta, Valsan Koorma Kolleri, Setu Legi, Krisna Murti, Jompet Kuswidananto, Arahmaiani, Wedhar Riyadi, Andy Dewantoro, Christine Ay Tjoe, Paul Kadarisman, Albert Yonathan, Akiq AW, Ariadhitya Pramuhendra, Iswanto Hartono, Wimo Ambala Bayang, Tromarama, Octora, Theresia Agustina,Titarubi, RE Hartanto, Nurdian Ichsan, Wiyoga Muhardanto, Erika Ernawan, Melati Suryodarmo, Made Wianta, Arya Panjalu / Sarah Nuytemans, Ruangrupa.
Neben der Hauptausstellung an zwei Orten finden parallele Programme und spezielle Projekte statt, so das Äquatorfestival mit einer zeitgenössischen Adaption des Ramayana-Balletts, Seminare, Künstlergespräche und Gemeindeprojekte.

Über die Biennale Jogja:
Die 1988 von Taman Budaya Yogyakarta, einem staatlichen Kunst- und Kulturzentrum, initiierte Biennale Jogja (BJ) ist das wohl bedeutendste Kunstereignis Indonesiens. Nach Jahren wechselnder Administrationen wurde im August 2010 die Yayasan Biennale Yogyakarta (Yogyakarta Biennale Stiftung) oder YBY gegründet. Basierend auf Prinzipien der Professionalität, Transparenz und Rechenschaftspflicht beaufsichtigt die YBY das fortlaufende Management der Biennale Jogja, die in einem Wettbewerb mit anderen großen Biennalen in aller Welt steht.
Die Aufgabe der Biennale Yogyakarta Foundation besteht im Initiieren und Fördern von Bemühungen um die Ausarbeitung und Verwirklichung eines strategischen Konzepts, das zur künstlerischen und kulturellen Entwicklung beiträgt und Yogyakarta als eine Kulturstadt stärkt, als einen Ort des gerechten und demokratischen Lebens.

Weitere Informationen:
www.biennalejogja.org

(Zusammengestellt aus Presseinformationen.
Aus dem Englischen: Haupt & Binder)

Biennale Jogja XI
Equator # 1

Shadow Lines:
Indonesia meets India

26. November 2011 -
8. Januar 2012

Jogja National Museum
Jl. Gampingan no. 1
Yogyakarta

Taman Budaya
Jl. Sri Wedani no. 1
Yogyakarta


Kuratorinnen:
Alia Swastika
Suman Gopinath


Weiter Informationen:

Yogyakarta Biennale Foundation
Taman Budaya Yogyakarta
Jl. Sri Wedani No.1
Yogyakarta
Indonesien
Website Email


Siehe auch:

01-135 Taman Budaya
Equator #2. Indonesien trifft die arabische Region. Leitung: Farah Wardani. Kuratoren: Agung Hujatnikajennong, Sarah Rifky; Nov. 2013 - Jan. 2014.
14 Syahnur
Reflexionen über die Situation der Kunst in Yogyakarta, ausgehend von der 10. Jogja Biennale.
panjalu-nuytemans
Rezension der Biennale - ausgewählte Werke; Reflexion über die aktuelle Situation Indonesiens.
Nafas
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