Universes in Universe

Für eine optimale Ansicht unserer Website drehen Sie Ihr Tablet bitte horizontal.

Nafas - Screenings und Dialoge in Malaysia, Indonesien, Singapur

Nafas - Screenings und Dialoge in Malaysia, Indonesien und Singapur, Dezember 2008 - Januar 2009.
Dez 2008

Pat Binder und Gerhard Haupt, Chefredakteure von Nafas und Herausgeber von Universes in Universe - Welten der Kunst, präsentieren das Nafas Kunstmagazin, herausgegeben vom Institut für Auslandsbeziehungen (ifa), und das Nafas Ausstellungsprojekt des ifa an den folgenden Orten:

Kuala Lumpur, Malaysia:
12. Dezember 2008, um 15 Uhr
National Art Gallery, Auditorium
Balai Seni Lukis Negara
2, Jalan Temerloh, Off Jalan Tun Razak
53200 Kuala Lumpur
Ipoh, Malaysia:
13. Dezember 2008, um 20 Uhr
Perak Arts Foundation
Yayasan Kesenian Perak
32, Laluan Tasek
Timur 12, Taman Seri Dermawan
Ipoh 30100
Jakarta, Indonesien:
18. Dezember 2008, um 19:30 Uhr
Goethe-Institut
Jl. Sam Ratulangi 9-15, Menteng
Jakarta Pusat
Bandung, Indonesien:
21. Dezember 2008, um 15 Uhr
Selasar Soenarjo Art Space
Jl. Bukit Pakar Timur No. 100
Bandung 40198
Yogyakarta, Indonesien:
5. Januar 2009, um 19 Uhr
Centre Culturel Français de Yogyakarta
Lembaga Indonesia Prancis - LIP
Jalan Sagan 3
55223 Yogyakarta
Singapur:
14. Januar 2009, von 17 bis 20 Uhr
NUS Museum, Celadon Room
NUS Centre For the Arts
National University of Singapore
50 Kent Ridge Crescent
Singapore 119279
Ergänzende Presseinformation:

Das Online-Kunstmagazin Nafas wird seit März 2003 vom Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) in Deutschland herausgegeben. Im Auftrag des ifa entwickelten Dr. Gerhard Haupt und Pat Binder das Konzept und sind inhaltlich, redaktionell und technisch für Nafas verantwortlich. Sie veröffentlichen das Magazin auf ihrer eigenen Website Universes in Universe - Welten der Kunst (gestartet 1997).

Das ifa initiierte das Nafas Kunstmagazin, um den nach den Anschlägen am 11. September 2001 im "Westen" besonders heftig entfachten Vorbehalten, Feindschaften und Vorurteilen gegenüber einer vermeintlichen "islamischen Welt" etwas entgegenzusetzen. Eine Hauptaufgabe des Nafas Magazins besteht darin, die weit verbreitete vereinheitlichende Sicht von Ländern und Regionen mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung mit einer Vielzahl individueller künstlerischer Positionen zu konfrontieren, hinter denen sehr verschiedene persönliche, kulturelle, religiöse, soziale und andere Kontexte erkennbar sind. Der Titel Nafas wurde insbesondere deshalb gewählt, weil das Wort etymologisch eng mit der Existenz des Einzelnen verbunden ist und sich einige seiner Ableitungen direkt auf das kreative Schaffen übertragen lassen. Darüber hinaus ist von Bedeutung, dass das Wort nafas in so vielen Kulturkreisen, die das Magazin einschließt, mit ähnlichen Bedeutungen präsent ist.

In den fast sechs Jahren seiner Existenz ist das Nafas Kunstmagazin die umfangreichste und meist besuchte Online-Publikation mit solch einem Fokus geworden. Die in Deutsch, Englisch und Arabisch veröffentlichten Seiten werden über 120.000 mal pro Monat besucht. Das Magazin wird in zahlreichen Kunstschulen, Universitäten und Schulen für den Unterricht genutzt. Es dient Kuratoren und Kunstinstitutionen als wichtige Quelle für die Auswahl von Künstlern für Biennalen und andere internationale Ausstellungen. Nafas spielt eine große Rolle beim Networking zwischen Kunstschaffenden in aller Welt.

In ihrer Präsentation erläutern Binder und Haupt das Konzept, die Ziele und die Wirkung des Nafas Kunstmagazins. Sie berichten auch über ihre Erfahrungen als Kuratoren einer "realen" Nafas Ausstellung in Deutschland und präsentieren in Fotos und Videos signifikante Beispiele von Kunstwerken und künstlerischen Strategien, die im Nafas-Projekt vorgestellt sind. Zu den Entwicklungen und Phänomenen in verschiedenen Ländern und Regionen, auf die eingegangen wird, gehören z.B. Initiativen für Kunst und Ökologie in Marokko, eine engagierte alternative Kunstszene in Ägypten, internationale Ausstellungen und Workshops im Nahen Osten und Zentralasien, die gigantischen Kulturprojekte und Museen, die in Dubai und Abu Dhabi geplant sind. Ausgehend von der Erläuterung einiger Mechanismen des internationalen Kunstbetriebs, insbesondere des Biennalen-Systems, werden Haupt und Binder über Strategien und Effekte der Arbeit von Universes in Universe seit fast 12 Jahren und des Nafas Kunstmagazins seit Anfang 2003 sprechen.

Binder und Haupt sehen ihre Präsentation als einen Ausgangspunkt für den Dialog und Gedankenaustausch mit dem Publikum.

Weitere Informationen im Nafas Kunstmagazin:
universes-in-universe.org/deu/nafas

Nafas-Projekt des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) präsentiert in Kuala Lumpur, Ipoh, Jakarta, Bandung, Yogyakarta, Singapur

Dez. 08 - Jan. 09

Mehr in UiU:
Nafas
Zurück nach oben