Der Westen und die islamische Welt

Eine muslimische Position. 6 Autoren aus islamisch geprägten Ländern. Hrsg.: ifa, Deutschland
Aug 2004

Eine Bestandsaufnahme der westlich-muslimischen Beziehungen durch sechs Autoren aus islamisch geprägten Ländern: Salwa Bakr (Ägypten), Basem Ezbidi (Palästinensische Gebiete), Dato' Mohammed Jawhar Hassan (Malaysia), Fikret Karcic (Bosnien und Herzegowina), Hanan Kassab-Hassan (Syrien) und Mazhar Zaidi (Pakistan).

Der Report spricht die historischen Wurzeln der Konfrontation zwischen dem Westen und der islamischen Welt an, benennt die Stereotypen und Vorurteile und spannt den Bogen bis hin zu den Ursachen und Folgen der Anschläge vom 11. September und den Kriegen in Afghanistan und im Irak. Die Autoren formulieren schließlich Empfehlungen und Ansatzpunkte für eine gemeinsame Gestaltung der Zukunft.

(Aus einer Information des ifa)

Kompletter Report als Download (PDF):
>> Arabisch
>> Deutsch
>> Englisch
Aus dem Geleitwort von
Alois Graf von Waldburg-Zeil
Präsident des Instituts für Auslandsbeziehungen

Dialoge mit den islamisch geprägten Weltregionen sind seit Jahren fester Bestandteil der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Sie sind damit auch Auftrag und Verpflichtung für das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa); es hat besonders im zurückliegenden Jahrzehnt mit seinen deutsch-arabischen Mediendialogen, mit Journalisten-Experten-Konferenzen in Zentralasien und auch mit seinen Ausstellungen deutscher Kunst einen besonderen Beitrag geleistet.

Nach dem 11. September 2001 erschien es nötig, die Grundlagen eines solchen Dialogs neu zu bestimmen. So lud das ifa im Oktober 2002 Wissenschaftler, Schriftsteller, Journalisten und Vertreter von Nicht-Regierungsorganisationen aus der islamischen Welt und aus Deutschland zu einer Konferenz nach Schloss Neuhardenberg ein.

Als ersten Schritt empfahl die Konferenz, eine Gruppe von Intellektuellen aus den islamisch geprägten Ländern zu beauftragen, ihre Sicht der Kernprobleme der Beziehungen zum Westen in einer Art Bestandsaufnahme zu formulieren. Das Ergebnis wird in diesem Buch vorgelegt. Ich bin der Meinung, dass ein neuer Anfang auf gleicher Augenhöhe im Dialog nur möglich ist, wenn der Westen bereit ist, eine solche Bestandsaufnahme zur Kenntnis zu nehmen und über die Kritik wie auch über die Vorschläge in einem konstruktiven Sinne nachzudenken.

 

Der Westen und die islamische Welt. Eine muslimische Position

Report, Teil des Sonderprogramms "Europäisch-islamischer Kulturdialog" des Auwärtigen Amtes, Berlin

Hrsg.: Institut für Auslandbeziehungen (ifa) Stuttgart, im Rahmen des ifa-Forum Dialog und Verständigung
© 2004 ifa Stuttgart

Nafas
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