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Aue Pavillon

Eine Auswahl von Werken auf der documenta 12, 2007. Leitung: Roger M. Buergel; Kuratorin: Ruth Noack. 119 Ausstellende.

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Aue Pavillon

Auf der Karlswiese in der Karlsaue, unmittelbar vor der Orangerie.

Der 9.500 qm große Bau wurde von Anne Lacaton und Jean-Philippe Vassal aus industriell vorgefertigten Gewächshausteilen speziell für die Documenta 12 entworfen und soll nach deren Ende wieder abgerissen werden. Die ursprüngliche Idee der französischen Architekten sah einen lichten, transparenten Pavillon vor, doch die Documenta-Leitung veränderte sie in wesentlichen Zügen, wofür sie konservatorische Gründe anführte. Dach und Außenwände wurden zum Schutz der Kunstwerke vor Sonnenlicht mit silbrigem Stoff verhängt, und angesichts der erwarteten Besucherströme musste eine leistungsstarke Klimaanlage ein- bzw. angebaut werden.

Man fragt sich, warum nicht schon bei der Planung dieser 3,5 Millionen Euro teuren temporären Ausstellungshalle die ihrem Bestimmungszweck entsprechenden baulichen Notwendigkeiten als Vorgabe galten. Jetzt ist der Aue-Pavillon ein düsteres, rumpliges Provisorium, durch das man auf grobem, braun gestrichenem Asphalt läuft. Zeichnungen und Fotos unter Glas kann man angesichts reflektierender Lampen und Außenwände kaum störungsfrei betrachten. Bei mehreren Arbeiten stehen Stützen und Streben der Hallenkonstruktion in den entscheidenden Blickachsen. Es ist bedauerlich und unverständlich, dass dieser zentrale Ausstellungsort der Documenta 12 die Kunst so stark beeinträchtigt. Die Architekten haben sich vom Aue-Pavillon längst distanziert.

- auch interessant -

documenta 12, 2007

16. Juni - 23. September 2007

Kassel, Deutschland

Künstlerischer Leiter: Roger M. Buergel
Kuratorin: Ruth Noack

119 Teilnehmer in der Ausstellung


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