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The Disquieted Muses

Le muse inquiete

Wenn die Biennale auf Geschichte trifft

29. August - 8. Dezember 2020
Zentraler Pavillon
Giardini della Biennale, Venedig
Adresse, Kontakt

Eine Ausstellung des Archivio Storico della Biennale – ASAC

Erstmals kuratiert von den künstlerischen Leitern aller sechs Abteilungen

In Kooperation mit dem Istituto Luce-Cinecittà, Rai Teche und anderen italienischen und internationalen Archiven


Anlässlich des 125. Jahrestags ihrer Gründung zeigt La Biennale di Venezia Le muse inquiete (Die beunruhigten Musen). Wenn die Biennale auf Geschichte trifft. Es ist die erste Ausstellung, die von den künstlerischen Leiterinnen und Leitern aller sechs Abteilungen der La Biennale kuratiert wird: Cecilia Alemani (Kunst), Alberto Barbera (Film), Marie Chouinard (Tanz), Ivan Fedele (Musik), Antonio Latella (Theater) und Hashim Sarkis (Architektur).

Gemeinsam nutzten sie die einzigartigen Quellen des Historischen Archivs der Biennale und anderer italienischer und internationaler Archive, um Schlüsselmomente des 20. Jahrhunderts nachzuvollziehen, in denen sich die Wege der Biennale und der Geschichte Venedigs kreuzten. Sie wählten seltenes Filmmaterial, Berichte aus erster Hand und eine Reihe von Kunstwerken aus und folgten verschiedenen Ansätzen der Forschung, um die vielen Situationen zu untersuchen, in denen sich die Geschichte der Biennale mit historischen Ereignissen der Welt überschnitt, was institutionelle Gräben sowie politische und ethische Krisen, aber auch neue kreative Sprachen offenbart oder hervorgebracht hat.

Die Ausstellung ist im Zentralen Pavillon aufgebaut und verknüpft alle sechs Disziplinen: vom Faschismus (1928-1945) über den Kalten Krieg und die neue Weltordnung (1948-1964) bis zu den Unruhen von 1968 und den Biennalen unter dem Vorsitz von Carlo Ripa di Meana (1974-78), dann von der Postmoderne bis zur ersten Architekturbiennale und weiter bis in die 1990er Jahre und dem Beginn der Globalisierung.

In einer Zeit globaler Instabilität, die innerhalb weniger Monate zu einer Reihe von Umweltkatastrophen, neuen Pandemien und sozialen Revolutionen geführt hat, dient die Biennale von Venedig als Quelle und Kanal für die innovativsten Strömungen in den künstlerischen Disziplinen unserer Epoche. Sie ist aber auch weiterhin ein Zeuge der vielen Veränderungen und Krisen vom späten 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart, die sie wie ein Seismometer der Erschütterungen der Geschichte aufgezeichnet hat.

Bei der Präsentation der Ausstellung bedankte sich Roberto Cicutto, Präsident der Biennale von Venedig "für die großzügige Unterstützung, die die Direktoren und Mitarbeiter des Historischen Archivs und der gesamten Biennale parallel zu ihrer Arbeit an den Ausstellungen und Festivals für dieses Projekt geleistet haben. Es ist eines, das die Rolle der Biennale als Forschungszentrum für die zeitgenössischen Künste, als grundlegende Triebkraft für die Erforschung der Gegenwart und Zukunft und als strategisches Instrument für die Entwicklung, selbst hinsichtlich des wirtschaftlichen Wachstums, stärkt".


Adresse, Kontakt:

Padiglione Centrale
Giardini della Biennale
Sestiere Castello, 30122 Venezia
Lage auf der Karte

Informationen, Tickets, Buchungen, Sicherheitsbestimmungen, etc:
Website von La Biennale


Medienkontakt:
La Biennale di Venezia Press Office
Website | T. +39 041 5218 - 857/859

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Aus Presseinformationen, La Biennale di Venezia. Aus dem Englischen: Universes in Universe. Fotos oben:
Links: Le Macchine Celibi, mostra ai Magazzini del Sale; La Biennale '75: un laboratorio internazionale; Foto: Mark Smith.
Rechts: Wandbilder auf dem Campo Santa Margherita; Manifestazioni "Libertà al Cile", Venezia 1974. Foto: ASAC


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