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Tod und Wiedergeburt

Dieses Ensemble war Teil der Grabbeigaben eines jungen Adeligen, auf dessen Brust ein Pektorale lag, das den Kopf einer Landschildkröte nachahmte (siehe nächste Seite). Um ihn herum sind ein Becher mit dem Weltenbaum und ein Gefäß mit der zweiköpfigen Schlange, ferner acht Knochenspatel mit der Handgeste in Form des Verbs hul (ankommen), ein Knochenpfriem mit seinem eingravierten Namen, und weitere Keramik und Jadeobjekte angeordnet.
Die Opfergaben werden dahin gedeutet, dass die Maya hofften, dass der begrabene Junge wie der Weltenbaum aus der Landschildkröte wiedergeboren und zum mythischen Ort der Schöpfung gelangen würde.
INAH. Museo Regional de Antropología Palacio Cantón, Mérida, Yucatán

 

© Foto: Haupt & Binder

Die Maya - Sprache der Schönheit

Wanderausstellung des Nationalen Instituts für Anthropologie und Geschichte (INAH), Mexiko. Information und Fototour durch die Präsentation in Berlin 2016.


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