Der Siq

Der Siq

Der Siq ist der Hauptzugang zur antiken Nabatäerstadt Petra. Bei der tiefen, etwa 1,2 km langen Schlucht handelt es sich um eine geologische Spalte, entstanden durch tektonische Kräfte. An manchen Stellen ist sie nur 3 m breit, an anderen weitet sie sich zu offeneren Bereichen. Die fast senkrechten Felswände auf beiden Seiten ragen bis zu 80 Meter in die Höhe.

Den gesamten Weg durch den Siq entlang ziehen sich in die Felsen gemeißelte Wasserkanäle mit einigen Resten von Rohren aus Terrakotta. Einige Stücke der von den Nabatäern gegen Ende des 1. Jahrhunderts v.u.Z. angelegten Pflasterstraße sind erhalten geblieben.

Der Siq ist nicht nur ein Durchgang, sondern eine Attraktion für sich. Man sollte nicht nur an den beeindruckenden Felsformationen hinauf blicken, sondern seine Aufmerksamkeit auch den vielen sehenswerten Reliefs am Wegesrand widmen. Darunter sind Zeugnisse des nabatäisches Kultes, wie Votivnischen und Idole, genannt Betyle (aus dem aramäischen beth-el = Haus Gottes), sowie kleine Altäre, um Weihrauch abzubrennen.

Ganz am Ende des Siq erscheint nach und nach die bekannteste Attraktion Petras, das legendäre Al-Khazneh (Schatzhaus).

 


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