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Petra

Views of Petra - part 1

Ansichten von Petra

Teil 1

Diese kleine Zusammenstellung von Fotos vermittelt einen ersten Eindruck vom antiken Petra, der einstigen Hauptstadt der Nabatäer. Sie lassen etwas von der Fülle an archäologischen Zeugnissen erahnen, denen man auf Wanderungen im Talkessel, durch Schluchten und über Felsen und Bergrücken begegnen kann.

Bab as-Siq

Der Weg ins Tal von Petra führt durch den Bab as-Siq, das "Tor zum Siq". Gleich am Anfang stehen die rätselhaften Blockgräber. Obwohl gut erreichbar, wird das Aslah Triklinium mit der ältesten datierten Inschrift Petras nur wenig besucht.

Obelisk Tomb and Bab as-Siq Triclinium

Obeliskengrab und Bab as-Siq Triklinium. Die beiden ganz unterschiedlichen Felsbauten entstanden zur gleichen Zeit (40 - 70 n. Chr.) und waren funktional aufeinander abgestimmt. Im Vordergrund Senkgräber auf einem Felsen.

Der Siq (Schacht), der Hauptweg nach Petra, windet sich über 1,2 km durch eine an manchen Stellen nur 3 m breite und bis zu 70 m tiefe Spalte im Sandsteinmassiv. Beiderseits des Weges sieht man die Reste nabatäischer Wasserleitungen.

Sabinos Alexandros Station

Reihe von Votivnischen, einige mit Inschriften, Sabinos Alexandros Station genannt. Entlang des Siq sind viele weitere Zeugnisse der Religion der Nabatäer erhalten, darunter Betyle und kleine Weihrauchaltäre.

al-Khazneh seen from al-Khubtha

Das berühmteste Grab Petras. Beduinen nannten es "Khazneh al-Fira'un" (Schatzhaus des Pharao, kurz: al-Khazneh), weil sie glaubten, ein ägyptischer Pharao auf der Flucht hätte in der Urne auf der Spitze einen Schatz versteckt.

Al Khazneh

Das 25 m breite und 39 m hohe Grabmal Al-Khazneh wurde wahrscheinlich im 3. oder 4. Jahrzehnt n. Chr. komplett aus dem Felsen gehauen. Die Hauptfigur ist durch das Basileion auf dem Giebel unter ihr als die Göttin Isis identifiziert.

Alhambra Cupola

Kurz vor dem Theater wurden wahrscheinlich im 1. Jh. n. Chr. kleinere Grabfassaden in mehreren Reihen übereinander aus dem Felsen gemeißelt. Die meisten sind Pylon-Gräber mit einfachem oder doppeltem Zinnenfries.

Theater von Petra

Das Theater entstand im frühen 1. Jh. n. Chr. und wurde nach der römischen Annektierung des Nabatäerreichs 106 n. Chr. erweitert, wozu einige Grabfassaden abgeschlagen werden mussten. Es bot bis zu 8.000 Zuschauern Platz.

Urnengrab

Viele Fassaden in Petra waren Teil größerer Grabkomplexe, zu denen Höfe, Säulengänge, Banketträume, Zisternen und Becken gehören konnten. Etwas davon ist beim Urnengrab erkennbar, das im 5. Jh. in eine Kirche umgewandelt wurde.

Alhambra Cupola

Oberhalb des antiken Stadtzentrums sind die so genannten "Königsgräber" aus dem Felsmassivs Jabal al-Khubtha gehauen. Das aufwendig gestaltete, 49 m breite Palastgrab ist eines der größten Monumente in Petra.