Al-Khazneh

Al-Khazneh

Auf den letzten Metern wird der Siq immer enger und dunkler, doch plötzlich scheint die leuchtende Fassade von Al-Khazneh durch die schmale Felsspalte der Schlucht. Dann gelangt man auf einen weiten Platz und erblickt den schönsten Felsbau Petras in seiner ganzen Pracht, 25 m breit, etwa 39 m hoch und noch viel imposanter als man sich das aus unzähligen Abbildungen bekannte Monument vorstellen konnte. Lange wurde über dessen Zweck gerätselt, aber mittlerweile sind sich die meisten Forscher einig, dass es sich um das Grabmal eines nabatäischen Königs aus dem 1. Jahrhundert v.u.Z. handelt.

Der Name "Khaznet Fir'aun" (Schatzhaus des Pharao) ist nicht nabatäisch. Er stammt von Beduinen der Gegend, die glaubten, ein ägyptischer Pharao auf der Flucht hätte seinen Schatz in der Urne auf der Spitze der Fassade versteckt. Deshalb schossen sie immer wieder mit ihren Gewehren auf diese steinerne Urne in der vergeblichen Hoffnung, die dort vermuteten Goldstücke und Edelsteine würden herausfallen.

Genauere Beschreibungen der Fassade auf den Bildseiten.

 


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