Der Parque de la Memoria (Park der Erinnerung) in der Nähe der Universität der Stadt Buenos Aires ist ein öffentlicher Raum, in dem sich das Monumento a las Víctimas del Terrorismo de Estado (Denkmal für die Opfer des Staatsterrorismus) in Argentinien befindet. Dabei handelt es sich um ein Ensemble zeitgenössischer Kunstwerke und die PAyS Halle für temporäre Kunstausstellungen mit einem Informations- und Dokumentationszentrum. Als Vorreiter der Erinnerungsprojekte, die in den späten 1990er Jahren in der Region entstanden, wurde der Parque de la Memoria von Vertretern von Menschenrechtsorganisationen initiiert und von der Regierung der Stadt Buenos Aires mit aktiver Teilnahme der Zivilgesellschaft entwickelt.

In einem ähnlichen Sinne wie das Holocaust Museum in Berlin soll der Parque de la Memoria ein sozialer Raum der Reflexion und Auseinandersetzung mit einer der traumatischsten Phasen der argentinischen Geschichte sein und dazu beitragen, den Prozess der Herausbildung eines kollektiven Gedächtnisses lebendig zu erhalten. Durch ein Programm von Kunst im öffentlichen Raum, initiiert im Jahr 2000, sind Werke der argentinischen Künstlerinnen und Künstler Roberto Aizenberg, Claudia Fontes, GAC (Grupo de Arte Callejero), Nicolás Guagnini und Marie Orensanz sowie Arbeiten von Künstlern aus den USA, wie Dennis Oppenheim und William Tucker, platziert worden.

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(Text der Institution.
© Übersetzung aus dem Spanischen: Universes in Universe)


Parque de la Memoria
Monumento a las Víctimas del Terrorismo de Estado
Av. Costanera Norte Rafael Obligado 6745
C1428DAA Buenos Aires
Argentinien
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