Benito Quinquela Martín (Buenos Aires, 1890 - 1977) ist einer der populärsten Künstler Argentiniens. Charakteristisch für den Autodidakten ist sein Einsatz des Spatels für das Auftragen der Farben anstelle des Pinsels. Am bekanntesten sind seine Gemälde vom Leben im Hafenviertel La Boca.

Er selbst stammt aus ärmlichen Verhältnissen und bemühte sich immer, anderen zu helfen und die Lebensbedingungen in seinem Viertel zu verbessern. 1933 schenkte er dem Staat ein Grundstück, damit darauf das Gebäude einer Grundschule, ein Museum für argentinische Künstler und seine eigenen Wohn- und Arbeitsräume errichtet werden kann. 1936 wurde die Escuela Pedro de Mendoza eröffnet, die Kunst und Pädagogik verknüpft.

Zwei Jahre später ist das Museum in der dritten Etage des Schulgebäudes eröffnet worden. Es umfasst zwölf Ausstellungssäle und drei Terrassen für Skulpturen. Zu sehen sind Werke von Quinquela Martín und anderen argentinischen Künstlern, Vertretern der figurativen Malerei. Im Saal Sivori finden wechselnde Ausstellungen von Werken bekannter und auch junger Künstler statt.

Außerdem zeigt das Museum Exponate seiner Sammlung geschnitzter Galionsfiguren vom Ende des 19. Jahrhunderts.

(© Zusammenfassung, Übersetzung: Universes in Universe)


Museo Quinquela Martín
Av. Pedro de Mendoza 1843/ 35
La Boca
Buenos Aires
Argentinien
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