Das Ethnographische Museum widmet sich der Erforschung, Verbreitung und Bewahrung des historischen und anthropologischen Erbes aus der Perspektive sozialer Prozesse und des Respekts für kulturelle Vielfalt.

Es besitzt umfangreiche Sammlungen der Archäologie, Ethnographie und biologischen Anthropologie vornehmlich aus dem argentinischen Territorium und anderen Teilen des amerikanischen Kontinents, aber auch wertvolle Objekte aus diversen Regionen der Welt.

Besonders hervorzuheben sind seine archäologischen Sammlungen aus dem Nordosten Argentiniens und Patagonien, präkolumbische Textilien und Keramiken der Anden, ethnographische Sammlungen aus der Region des Chaco sowie Schnitzereien aus Afrika und Ozeanien.

Zum Museum gehören auch eine auf anthropologische Themen spezialisierte Bibliothek und ein fotografisches und dokumentarisches Archiv.

Das Museum wurde 1904 als Teil der Fakultät für Philosophie und Literatur der Universität von Buenos Aires gegründet. Initiator und erster Direktor ist Juan B. Ambrosetti, der als einer der Pioniere der archäologischen Wissenschaften in Argentinien sowie als Initiator des wissenschaftlichen Studiums der Folklore des Landes gilt. Zu seinen bedeutendsten archäologischen Forschungen gehört die Entdeckung der Pucará de Tilcara im Jahr 1908, einer Festungsanlage in der Quebrada de Humahuaca.

Seit 1927 befindet sich das Museum im Viertel Monserrat in einem Gebäude im italienischen Stil, entworfen vom Architekten Pedro Benoit für die juristische Fakultät in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

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(Zusammengefasst aus Texten der offiziellen Website.
© Übersetzung aus dem Spanischen: Universes in Universe)



Museo Etnográfico Juan B. Ambrosetti
Moreno 350
San Telmo
C1091AAH Buenos Aires
Argentinien
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