Das Ausstellungs- und Veranstaltungszentrum befindet sich in einem der ältesten Gebäude der Stadt. Das erste Haus wurde 1716 den Franziskanern geschenkt und bis 1732 zum Kloster der Recoletos Descalzos (barfüßige Bettelmönche) ausgebaut und erweitert.

Nach der Mairevolution von 1810 und der Unabhängigkeit von der spanischen Kolonialmacht wandelte Manuel Belgrano das Kloster zunächst in eine Zeichenschule um, und ab 1870 war darin ein Asyl für Bettler untergebracht. In der Regierungszeit von Torcuato de Alvear, dem ersten Bürgermeister von Buenos Aires in den 1880er Jahren, wurde das Viertel Recoleta aufgewertet. Der Architekt Juan Antonio Buschiazzo baute das Gebäude im italienischen Stil um und fügte eine Kapelle hinzu, die jetzt als Auditorium dient.

Der große Umbau für die heutige Nutzung erfolgte 1980 durch die Architekten Clorindo Testa, Jacques Bedel und Luis Benedit.

Das Centro Cultural Recoleta (CCR) funktioniert wie eine Kunsthalle.
 
© Zusammengestellt aus verschiedenen Quellen: Binder & Haupt


Centro Cultural Recoleta
Junín 1930
C.P. 1113 Buenos Aires
Argentinien
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